Infos zum "Guide-Taxi"
Das "Guide-Taxi" ist eine Unternehmens-Kooperation zwischen dem Einzelunternehmer Johann Gutenbrunner (Gewerblicher Fremdenführer mit eingeschränkter Reisebürogewerbeberechtigung für "Guide-Taxi") und dem Linzer Taxi-Unternehmen, Rafiu Bello, für welches Herr Gutenbrunner als nebenberuflicher
Taxilenker tätig ist.
Herr Gutenbrunner ist staatlich geprüfter Fremdenführer in Linz (Oberösterreich) und bietet Führungen in den Sprachen Deutsch und Englisch an.
Als Linzer Taxi-Lenker bietet er für Gäste mit dem kombinierten Service "Guide-Taxi" Stadtrundfahrten in Linz oder Ausflugsfahrten zu beliebigen Zielen. Er vermittelt auch austriaguides aus der Kollegenschaft der staatlich geprüften Fremdenführer (Gästeführer).
Herr Gutenbrunner kann sich auch in den Sprachen Japanisch, Koreanisch, Französisch und Holländisch verständigen und besitzt Gewerbeberechtigungen für Übersetzungsbüro, Unternehmensberatung (Schwerpunkt: Interkulturelle Assistenz) und IT-Dienstleisungen.
Als Austria-Guide bietet Johann Gutenbrunner
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Abwechslungsreiche Stadtführungen in Linz in deutscher und englischer Sprache,
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individuelle Führungen im "Guide-Taxi" (Mercedes Limousine) kombiniert mit ausgewählten Besichtigungen,
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Ausflugsfahrten im "Guide-Taxi" (z.B. Salzkammergut, Wachau, Wien, Süd-Böhmen, Mühlviertel, Mauthausen etc.)
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Reiseleitung für Reisegruppen in Österreich und im Ausland
- Vermittlung von austriaguides und Reiseleitungen
- Freizeitprogramm für Konferenzgäste und deren Begleitung
- Interkulturelle Assistenz und Übersetzungsdienste
- sowie persönliche Gästebetreuung in verschiedenen Sprachen
(Deutsch, Englisch, Japanisch, Koreanisch, Französisch und Niederländisch).
Entstehungsgeschichte von "Johann's Guide-Taxi"
Im Jahre 2007:
Johann Gutenbrunner, ein Mann (genau betrachtet ein Mühlviertler Familienvater) im Besten Alter, entschließt sich nach einer unfreiwilligen beruflichen Veränderung für die Fremdenführerausbildung, legt die staatliche Prüfung und betritt Bühne der Linzer austriaguides. Weil das Geschäft langsam anläuft und er noch viel Praxis braucht, sucht er für den Broterwerb einen Nebenberuf. In einem Zeitungsinserat findet er Stellenangebote für Taxi-Lenker. Er absolviert die Prüfung für die Linzer Taxi-Lenkerberechtigung und beginnt nebenberuflich als Taxilenker zu arbeiten. In den Gesprächen mit Fahrgästen übt Johann den Umgang mit Gästen und erklärt so manche Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Fahrgäste schätzen und genießen die Fahrt im Guide-Taxi, einem Taxi das von einem Guide gelenkt wird. Die "zufällige" Berufskombination erweist sich als höchst spannend und interessant.
Startschwierigkeiten
Ein Teil der alt-eingessenen Taxi-Fahrer-"Kollegenschaft" erkennt: Da ist ein Neuer unterwegs, der versucht Fahrgäste auf sich aufmerksam zu machen - das ist sicher unanständig und verboten was der macht. Ausserdem, es gibt schon viel zu viele Taxis auf der Straße, so dass ein Neuer nicht wirklich willkommen ist. Es werden Warnungen ausgesprochen, wegen angeblicher Kundentäuschung und unlauterem Wettbewerb.
Ein berühmter, von mir sehr geschätzter Professor, hat einmal gesagt: "Österreich ist ein Volk der Verhinderer". Wenn jemand eine Idee hat oder was Neues probieren will, wird sofort versucht, die Verwirklichung einer Idee zu verhindern. Wenn es nicht anders geht, werden für die Verhinderung von kreativen Geschäftsvorhaben eigene Verordnungen mit erschwerenden Auflagen und Vorschriften erlassen. Vielleicht hat das auch was Gutes, weil Ideen auf diese Weise wirklich "im Feuer" geprüft und die "Erfinder" in gewisser Weise auf die Probe gestellt werden.
Die schrittweise Verwirklichung
Nachdem das "Guide-Taxi" vorerst nicht gewerblich betrieben werden durfte, beschloss sich Johann halt einfach Fremdenführer und daneben Taxi-Fahrer zu sein und die Fahrgäste, wenn passend, mit Hinweisen auf Bemerkenswertes beschenken. Mittlerweile wurde von der Gewerbebehörde eine eingeschränkte Reisebürogewerbeberechtigung erteilt. Eine Reisebüroberechtigung ist in Österreich unbedingt erforderlich, um die Kombination von Taxi-Fahrt mit Führung anbieten zu dürfen. Die Taxi-Fahrt erfolgt im Auftrag und auf Rechnung eines gewerblichen Taxi-Unternehmens und somit ist das "Guide-Taxi" schon legal. Für das Betreiben eines eigenen Fahrzeuges strebt Johann nach der Taxi-Gewerbeberechtigung. Die staatliche Prüfung hat er schon abgelegt.
Drei Jahre Nachweis von Berufserfahrung als Taxi-Lenker
Zu guter Letzt, um das Taxi-Gewerbe tatsächlich anmelden zu können, braucht es in Österreich drei Jahre Nachweis an Berufserfahrung als Taxi-Lenker (mit Versicherungsnachweis). Mittlerweile fehlen nur mehr ein paar Monate Berufspraxis angelangt. Mein Dienst als Taxi-Lenker, hat mir schon viele Erlebnisse geschenkt, und mir unglaubliche Einblicke in Facetten des menschlichen Lebens gewährt. Viele der bemerkenswertesten Erlebnisse und Begegnungen schreibe ich in mein Tagebuch.
Der Kampf um's wirtschaftliche Überleben
Als Familienvater, der für seine Familie vor zehn Jahren hausgebaut und dann seinen guten Job verloren hat, besteht halt doch beachtlicher Druck ein gewissens Einkommen zu erwirtschaften. Wahrscheinlich ist dieser "Leidensdruck" sehr nützlich und erfolgsfördernd. Abhängigkeit von sozialen Einrichtungen betrachte ich als sehr unangehm und lähmend, solange ausreichend Energie und Gesundheit zum Handeln gegeben ist. So gesehen, erscheint unser überausgeprägtes Sozialsystem eher ein Fluch als Segen, weil es die Empfänger träge und abhängig macht und in ihrer Handlungsfreiheit einschränkt - ja verhindert, sich selber in kreativer Weise zu helfen.
Das interkulturelle Guide-Taxi
Schon von Jugendtagen an hat sich Johann für fremden Kulturen und Sprachen begeistern können. Etwa zehn Jahrean Auslandserfahrungen (überwiegend als Volontär) der Jugendzeit sind heute noch ein reicher Erfahrungsschatz. Die große Gunst des Schicksals (und die Liebe Gottes) hat ihm den Weg zu einer liebevollen und starken Japanerin gewiesen. Seit 1989 verheiratet haben sie zwei Kinder. Seit Jänner 2010 arbeitet Johann für einen Taxi-Unternehmer mit Herkunft aus Nigeria. Herr Rafiu Bello stellt als Taxi-Fahrzeug einen sehr schönen Mercedes Benz 220D bereit. Der interkulturelle Umgang mit der Kollegenschaft und Fahrgästen, bietet täglich viele Erlebnisse. Besonders traurig stimmt mich, dass es noch häufig sehr tief verwurzelten Alltags-Rassismus gibt.
Kandidatur für die "Grüne Wirtschaft" bei den Wirtschaftskammerwahlen 2010
Einige Erlebnisse von "Alltags-Rassismus" haben Johann in den vergangen Monaten wachgerüttelt. Es kam der Entschluss für die "Grüne Wirtschaft" bei den Wirtschaftskammerwahlen Anfang März tätig zu werden, in den Fachgruppen "Freizeitwirtschaft" und "Reisebüros". kandidieren. Sollte ich tatsächlich ein Mandat erhalten, werde ich mich für bessere interkulturelle Verständigung einsetzen.
Gerade die Offenheit der "Grüne Wirtschaft" für Menschen mit interkulturellem Hintergrund bietet gute Möglichkeiten noch mehr Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen.
In jedem Menschen, der in unserem Land lebt, gibt es unglaubliches Potential, für große Künstler, Sportler, Wissenschafter oder einfach ein Mensch zu sein, mit einzigartiger Persönlichkeit, eine Bereicherung für unser Land, mit dem Wesen eines Bruders oder einer Schwester, das ist meine tiefe Überzeugung.
Dieser Text soll ein Bild von dem vermitteln, der hinter dem "Guide-Taxi" steht. Den Lebenslauf von Johann Gutenbrunner können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Informationspflicht lt. §5 E-Commerce Gesetz, §14 Unternehmensgesetzbuch bzw. §63 Gewerbeordnung und Offenlegungspflicht lt. §25 Mediengesetz
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