Das "Guide-Taxi" ist eine Firmengründung des Einzelunternehmers Johann Gutenbrunner (Taxi-Unternehmer, Gewerblicher Gästeführer - austriaguide, mit Reisebürogewerbeberechtigung für "Guide-Taxi" mit Firmenstandort Linz (Oberösterreich).
Das Guide-Taxi bietet von
Taxifahrt mit Führung,
Stadtrundfahrten in Linz,
Ausflugsfahrten zu beliebigen Zielen (z.B. "Sound of Music Tour),
VIP Taxi-Transfers in Kooperation mit Taxi- & Limousine-Service Hackermüller .
Johann Gutenbrunner kann sich neben Deutsch in den Sprachen Japanisch, Koreanisch, Französisch und Holländisch verständigen und bietet weiters interkulturelle Kommunikation (Gewerbeberechtigung Unternehmensberatung) an.
Entstehungsgeschichte von "Johann's Guide-Taxi"
Im Jahre 2007:
Johann Gutenbrunner, ein Mann (genau betrachtet ein Mühlviertler Familienvater) im Besten Alter, entschließt sich nach einer unfreiwilligen beruflichen Veränderung für die Fremdenführerausbildung, legt die staatliche Prüfung und betritt Bühne der Linzer austriaguides. Weil das Geschäft langsam anläuft und er noch viel Praxis braucht, sucht er für den Broterwerb einen Nebenberuf. In einem Zeitungsinserat findet er Stellenangebote für Taxi-Lenker. Er absolviert die Prüfung für die Linzer Taxi-Lenkerberechtigung und beginnt nebenberuflich als Taxilenker zu arbeiten. In den Gesprächen mit Fahrgästen übt Johann den Umgang mit Gästen und erklärt so manche Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Fahrgäste schätzen und genießen die Fahrt im Guide-Taxi, einem Taxi das von einem Guide gelenkt wird. Die "zufällige" Berufskombination erweist sich als höchst spannend und interessant.
Startschwierigkeiten
Ein Teil der alt-eingessenen Taxi-Fahrer-"Kollegenschaft" erkennt: Da ist ein Neuer unterwegs, der versucht Fahrgäste auf sich aufmerksam zu machen - das ist sicher unanständig und verboten was der macht. Ausserdem, es gibt schon viel zu viele Taxis auf der Straße, so dass ein Neuer nicht wirklich willkommen ist. Es werden Warnungen ausgesprochen, wegen angeblicher Kundentäuschung und unlauterem Wettbewerb.
Ein berühmter, von mir sehr geschätzter Professor, hat einmal gesagt: "Österreich ist ein Volk der Verhinderer". Wenn jemand eine Idee hat oder was Neues probieren will, wird sofort versucht, die Verwirklichung einer Idee zu verhindern. Wenn es nicht anders geht, werden für die Verhinderung von kreativen Geschäftsvorhaben eigene Verordnungen mit erschwerenden Auflagen und Vorschriften erlassen. Vielleicht hat das auch was Gutes, weil Ideen auf diese Weise wirklich "im Feuer" geprüft und die "Erfinder" in gewisser Weise auf die Probe gestellt werden.
Die schrittweise Verwirklichung
Nachdem das "Guide-Taxi" vorerst nicht gewerblich betrieben werden durfte, beschloss sich Johann halt einfach Fremdenführer und daneben Taxi-Fahrer zu sein und die Fahrgäste, wenn passend, mit Hinweisen auf Bemerkenswertes beschenken. Mittlerweile wurde von der Gewerbebehörde eine eingeschränkte Reisebürogewerbeberechtigung erteilt. Eine Reisebüroberechtigung ist in Österreich unbedingt erforderlich, um die Kombination von Taxi-Fahrt mit Führung anbieten zu dürfen. Die Taxi-Fahrt erfolgt im Auftrag und auf Rechnung eines gewerblichen Taxi-Unternehmens und somit ist das "Guide-Taxi" schon legal. Für das Betreiben eines eigenen Fahrzeuges strebt Johann nach der Taxi-Gewerbeberechtigung. Die staatliche Prüfung hat er schon abgelegt.
Drei Jahre Nachweis von Berufserfahrung als Taxi-Lenker
Zu guter Letzt, um das Taxi-Gewerbe tatsächlich anmelden zu können, braucht es in Österreich drei Jahre Nachweis an Berufserfahrung als Taxi-Lenker (mit Versicherungsnachweis). Mittlerweile fehlen nur mehr ein paar Monate Berufspraxis angelangt. Mein Dienst als Taxi-Lenker, hat mir schon viele Erlebnisse geschenkt, und mir unglaubliche Einblicke in Facetten des menschlichen Lebens gewährt. Viele der bemerkenswertesten Erlebnisse und Begegnungen schreibe ich in mein Tagebuch.
Der Kampf um's wirtschaftliche Überleben
Als Familienvater, der für seine Familie vor zehn Jahren hausgebaut und dann seinen guten Job verloren hat, besteht halt doch beachtlicher Druck ein gewissens Einkommen zu erwirtschaften. Wahrscheinlich ist dieser "Leidensdruck" sehr nützlich und erfolgsfördernd. Abhängigkeit von sozialen Einrichtungen betrachte ich als sehr unangehm und lähmend, solange ausreichend Energie und Gesundheit zum Handeln gegeben ist. So gesehen, erscheint unser überausgeprägtes Sozialsystem eher ein Fluch als Segen, weil es die Empfänger träge und abhängig macht und in ihrer Handlungsfreiheit einschränkt - ja verhindert, sich selber in kreativer Weise zu helfen.
Das interkulturelle Guide-Taxi
Schon von Jugendtagen an hat sich Johann für fremden Kulturen und Sprachen begeistern können. Etwa zehn Jahrean Auslandserfahrungen (überwiegend als Volontär) der Jugendzeit sind heute noch ein reicher Erfahrungsschatz. Die große Gunst des Schicksals (und die Liebe Gottes) hat ihm den Weg zu einer liebevollen und starken Japanerin gewiesen. Seit 1989 verheiratet haben sie zwei Kinder. Von Jänner 2010 bis Ende Jänner 2011 hat Johann für den Taxi-Unternehmer Herrn Rafiu Bello, mit Herkunft aus Nigeria, gearbeitet.
Der interkulturelle Umgang mit der Kollegenschaft und Fahrgästen, bietet täglich viele Erlebnisse. Besonders traurig stimmt mich, dass es noch häufig sehr tief verwurzelten Alltags-Rassismus gibt.
Kandidatur für die "Grüne Wirtschaft" bei den Wirtschaftskammerwahlen 2010
Einige Erlebnisse von "Alltags-Rassismus" haben Johann in den vergangen Monaten wachgerüttelt. Es kam der Entschluss für die "Grüne Wirtschaft" bei den Wirtschaftskammerwahlen Anfang März tätig zu werden, in den Fachgruppen "Freizeitwirtschaft" und "Reisebüros". kandidieren. Sollte ich tatsächlich ein Mandat erhalten, werde ich mich für bessere interkulturelle Verständigung einsetzen.
Gerade die Offenheit der "Grüne Wirtschaft" für Menschen mit interkulturellem Hintergrund bietet gute Möglichkeiten noch mehr Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen.
Der Schritt zum selbständigen Taxi-Unternehmer
Am 11. Februar 2011 meldet Johann Gutenbrunner als Taxi-Unternehmer sein erstes Fahrzeug an.
Im August beginnt eine Kooperation mit Herrn Harald Hackermüller für VIP-Limousine Service
Den Lebenslauf von Johann Gutenbrunner können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Informationspflicht lt. §5 E-Commerce Gesetz, §14 Unternehmensgesetzbuch bzw. §63 Gewerbeordnung und Offenlegungspflicht lt. §25 Mediengesetz
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